(DF)2 Konferenz 2022 - Dienstleistungswende zur Nachhaltigkeit

Das Schwerpunktthema der (DF)2 Konferenz 2022 ist die Entwicklung einer Innovations- und Forschungsagenda für die "Dienstleistungswende zur Nachhaltigkeit".

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Wann: Montag, 19. September 2022 von 12:00-21:00 Uhr

Wo: OTTO-Campus in Hamburg

Bis 5. September können Sie sich
hier in die Interessentenliste für die limitierte Anzahl an Teilnahmeplätzen eintragen.

Einen Höhepunkt des Tages bildet die Keynotes von Sebastian Klauke (Mitglied des Vorstands e-Commerce, Technology, Business Intelligence, Corporate Ventures der Otto Group) und Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker (Leiterin der Abteilung „Forschung für technologische Souveränität und Innovationen“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung). Außerdem erwarten uns spannende vor-Ort-Einblicke in Innovation und datenbasierte Dienstleistungen bei OTTO sowie ein Netzwerkevent am Abend.

Hier finden Sie die Agenda und ein detailliertes Tagesprogramm sowie ausführlichere Informationen zur Teilnahme.

Hinweis: Am Abend ist ein gemeinsamer Ausklang geplant, sodass wir eine Übernachtung vom 19. September auf den 20. September 2022 in der Stadt Hamburg empfehlen. Natürlich stehen wir Ihnen bei Rückfragen zu Ihrer Anreise oder anderen organisatorischen Punkten sehr gerne zur Verfügung.


Dienstleistungswende zur Nachhaltigkeit: Wie datenbasierte Dienstleistungssysteme zum Treiber der Dekarbonisierung werden und Wettbewerbsvorteile eröffnen

Die Dekarbonisierung bleibt eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Intelligente Dienstleistungssysteme können wesentlich zur Dekarbonisierung beitragen, indem sie sowohl selbst Konzepte zur CO2-neutralen Erbringung von Dienstleistungen umsetzen als auch durch Vernetzung von Leistungen zu intelligenten, CO2-reduzierten Lösungen für relevante gesellschaftliche Bedarfe sorgen (z.B. durch vernetzte Mobilität oder smarte Energielösungen).

Grundlage dafür sind Dienstleistungssysteme, die Bedarfe von Kund*innen so umfassend abdecken, dass das Anliegen der Kund*innen gelöst und wirksam zur Dekarbonisierung beigetragen wird. Beispiele dafür gibt es viele: nachhaltige Mobilitätsangebote, die wirklich vom Anfang des Wegs bis zum Ziel funktionieren, intelligente Häuser, die so gebaut, verändert, genutzt und betrieben werden, dass sie messbar Energie und CO2 sparen, Gesundheitslösungen, die zur wirksamen Verbesserung von Lebensqualität führen und Produkte, die über ihren gesamten Lebenszyklus nachhaltig produziert, geliefert und wiederverwendet werden.

Dies alles erfordert eine neue Ebene von Transparenz und Intelligenz in Dienstleistungssystemen. Ohne sie lässt sich diese neue Qualität von Dienstleistungssystemen nicht realisieren. Daher ist eine auf Nachhaltigkeitsziele ausgerichtete datenbasierte Wertschöpfung Voraussetzung für die Realisierung dieser Vision. Daten machen transparent, wie Dinge genutzt werden. Daten erlauben die intelligente Abstimmung von Leistungen aufeinander. Daten verfolgen die Nachhaltigkeitswirkungen in allen Komponenten vernetzter Wertschöpfung. Daten ermöglichen es, Dienstleistungen als Motor der Dekarbonisierung zu gestalten.

Klar ist aber auch, dass Daten auch wiederum nur eine Grundlage für intelligente Dienstleistungssysteme darstellen, die diese Daten zu wirksamen Prozessen mit gelingender Zusammenarbeit zwischen intelligenten technischen Systemen und kompetenten Mitarbeitenden zusammenführen.

Die Konferenz stellt daher folgende Fragen in den Mittelpunkt der Diskussion:

  1. Wo liegen die Wettbewerbschancen der Dienstleistungswende zur Nachhaltigkeit?
  2. Wie werden Dienstleistungen selbst CO2-neutral oder sogar CO2-positiv?
  3. Wie kann die Wirkung von Dienstleistungssystemen für Dekarbonisierung gemessen und nachgewiesen werden?
  4. Welche Möglichkeiten schaffen datenbasierte Dienstleistungen dafür?
  5. Wie können datenbasierte Dienstleistungssysteme Dekarbonisierungswirkung entwickelt und eingeführt werden?
  6. Wie gelingt dies in Dienstleistungsökosystemen mit vielen Akteuren?
  7. Welche Anforderungen stellt eine solche Ausrichtung an Mitarbeitende?


Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam die Potentiale von Dienstleistungssystemen für Nachhaltigkeit zu entdecken und die Zukunft des Deutschen Forums Dienstleistungsforschung zu gestalten.


Verantwortliches Programmkommittee:

Dr. Michael Müller-Wünsch
, Otto GmbH & Co. KG, Bereichsvorstand Technologie, u.a. im Beirat des Forschungsprogramms „Zukunft der Wertschöpfung“
Prof. Dr. Jens Hogreve, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Vizepräsident Forschung und Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement
Prof. Dr. Tilo Böhmann, Universität Hamburg, Fachbereich Informatik, Forschungsgruppe IT-Management und -Consulting, Mitinitiator Deutsches Forum Dienstleistungsforschung

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